Wieder mehrere Einbrüche in Nastätten

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Nastätten (ots) – Vermutlich im Verlauf des späten Nachmittag bzw. frühen Abend des gestrigen Montags, 09.12.2019, kam es zu fünf Einbrüchen in Wohnhäuser im östlichen Nastätten. Der oder die Täter entwendeten dabei Schmuck und Bargeld in noch unbekannter Höhe.

Jahr für Jahr steigt mit Beginn der sogenannten „dunklen Jahreszeit“ die Gefahr, Opfer eines Wohnungseinbruchs zu werden. Gerade die nun früher einbrechende Dunkelheit nutzen darauf spezialisierte Täter aus, um unerkannt in Wohnungen und Häuser einzudringen. Um Einbrüche zu verhindern und effektiv bekämpfen zu können, führt die Polizei, neben ihrer Ermittlungsarbeit, gerade in der dunklen Jahreszeit vermehrt Kontrollen durch und verstärkt Ihre Streifentätigkeit insbesondere in Wohngebieten.

Allerdings ist sie auch auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen: Häufig, so haben die Ermittlungen der Polizei ergeben, wird nach einem Tageswohnungseinbruch bekannt, dass Tatverdächtige zwar in Tatortnähe bemerkt wurden, Zeugen dem aber keine besondere Bedeutung beigemessen haben.

Eine aktive Nachbarschaft ist sehr wichtig, denn reisende und damit ortsfremde Personen, aber auch Fahrzeuge mit fremden Kennzeichen fallen in einem Wohngebiet auf.

Daher bittet die Polizei, verdächtige Wahrnehmungen umgehend der zuständigen Dienststelle zu melden. Ihre Beobachtungen bieten möglicherweise wichtige Ermittlungsansätze für die polizeiliche Arbeit und können letztlich zur Ergreifung der Täter beitragen.

Auch empfiehlt sich zur Vermeidung von Wohnungseinbrüchen entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Dazu können abschließbare Sicherheitsgriffe und gegen Aufhebeln gesicherte Fenster und Türen hilfreich sein. Obligatorisch sollten zur Nachtzeit die Rollläden herabgelassen werden.

In den späten Nachmittags- und frühen Abendstunden den Eindruck zu erwecken, die Hausbewohner seien Zuhause kann ebenfalls dazu beitragen, potenzielle Täter von ihrem Vorhaben abzuschrecken. An geeigneter Stelle im Haus Licht brennen zu lassen oder über Zeitschaltuhren anzusteuern, hat sich in diesem Zusammenhang als nützlich erwiesen.

Sollten Sie unsicher sein, wie Sie sich und Ihr Heim vor ungebetenen Gästen 
schützen können, wenden Sie sich auch gerne an die Zentrale Präventionsstelle des Polizeipräsidiums Koblenz unter 0261/103-0. Einen ersten Überblick über Möglichkeiten von Sicherungsmaßnahmen erhalten Sie zudem unter www.polizei-beratung.de.

Hinweise im Zusammenhang mit den konkreten Einbrüchen erbittet die Polizei St. Goarshausen unter Tel. 06771/9327-0.

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