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Sicherer Schwimm- und Badespaß

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Bereits seit Menschengedenken sind das Baden und Schwimmen wesentliche Bestandteile der Zivilisation: Die alten Griechen ebenso wie die Menschen des 21. Jahrhunderts lieben das Wasser. Heutzutage verbringen zahlreiche Familien ihre Sommerfreizeit am Strand oder Badesee. Allerdings sind mit dem Aufenthalt im Wasser einige Gefahren verbunden. Allein im Jahr 2016 ertranken 537 Personen in deutschen Gewässern. Ein Jahr zuvor belief sich die Anzahl der Todesfälle durch Ertrinken auf 488. Diese Entwicklung zeigt, wie wichtig Bade- und Schwimmsicherheit sind.

Damit der nächste Besuch am Meer keine bösen Überraschungen bereithält, sollten Badegäste zwingend einige Regeln und Vorschriften kennen und befolgen.

Baden in offenen Gewässern: Spaß ja, Risiko nein!

Mögliche Gefahren verstecken sich in jedem offenen Gewässer. Verständlicherweise bergen Flüsse und Seen andere Risiken als das Meer. Daher sollte sich jeder Schwimmfreudige vor dem Eintauchen in das Wasser über die örtlichen Gegebenheiten informieren. Gibt es vor Ort eine Wasserwacht, dient sie bei Fragen als idealer Ansprechpartner. Generell ist es nicht empfehlenswert, Badestellen ohne Überwachung aufzusuchen. Hier besteht ein wesentlich höheres Unfallrisiko: Statistisch ereignen sich an unbeaufsichtigten Badeorten die meisten Todesfälle durch Ertrinken.

Beflaggung sorgt für Sicherheit am Strand

Wer im Meer sicher baden möchte, sollte die Badestellen-Beflaggung kennen. Sie informiert, welches Gefahrenpotenzial von den dort vorherrschenden Gegebenheiten ausgeht. Es gibt Schilder, die ein bewachtes, mit Bojen gekennzeichnetes Badegebiet kennzeichnen. Jung und Alt können hier bedenkenlos schwimmen. Andersherum gibt es Beflaggungen, die ein generelles Badeverbot aufgrund starker Strömungen und hohem Wellengang signalisieren. Ein Badeausflug an dieser Stelle ist selbstverständlich zu vermeiden. Vor dem Schwimmen sollten Besucher stets die örtliche Beschilderung ausfindig machen, lesen und sich entsprechend verhalten.

Baderegeln retten Leben

Für das Schwimmen in offenen Gewässern gilt es mehr denn je: Baderegeln sollte jeder kennen und beherzigen. Sie schützen vor lebensbedrohlichen Situationen. Nicht nur die allgemeinen Baderegeln, sondern ebenso die speziellen Vorgaben und Hinweise für offene Gewässer sind ein Muss für jeden Badefreund. Gewitter, Untiefen oder Strömungen – all diese Gefahren lauern in Meer, Fluss und Badesee. Sie können die Badegäste schnell in Lebensgefahr bringen.

Viele wissen nicht, inwieweit Untiefen oder Brückenpfeiler die Wasserströmung verändern können. Schnell entsteht eine gefährliche Sogwirkung, die Schwimmende unter Wasser drückt. Auf diese und andere Risiken sollten Badeäste vorbereitet sein. Vom Schwimmanfänger bis hin zum gekonnten Schwimmer – das Befolgen gewisser Bestimmungen, umsichtiges Verhalten sowie eine gesunde Selbsteinschätzung verhindern unnötige Gefahrensituationen.

Auf diese Weise bleibt der Badeaufenthalt das, was er sein soll: ein freudiges, ausgelassenes Ereignis.

Mehr Tipps zum Thema „Wassersicherheit“ liefert ein kostenloser Ratgeber, den man sich hier downloaden kann.

Ein Gastbeitrag von: Charleen Tesch, Neo Avantgarde

Die Online-Redaktion Neo Avantgarde hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Zusammenspiel von Innovation, Lebensgefühl und digitalen Trends einer medialen Gesellschaft zu beleuchten. Technologien beeinflussen Lebensqualität, Mentalität und Kultur. Neo Avantgarde sucht nach den neuen Ideen der digitalen Gestalter und den Fragen dieser Generation.

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