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Kellerbrand in Nastätten

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Foto: FF NastättenNastätten. In der Nacht zum Mittwoch, dem 29.10.2014 wurde die Feuerwehr Nastätten um 00:22 Uhr zu einer unklaren Rauchentwicklung in die Oberstraße gerufen. An der Einsatzstelle angekommen, war der ganze Straßenzug verraucht und ein Anwohner berichtete uns, dass sie mit fünf Personen gerade nach Hause gekommen waren. Beim Aufschließen der Haustür kam ihnen schon dichter Rauch entgegen.

Das zweigeschossige Gebäude war komplett verraucht und der Brandherd konnte im Keller  ausgemacht werden. Da es sich um einen Altbau handelte, gestaltete sich die Brandbekämpfung

schwierig. Es gab nur einen Zugang zum Keller, der führte über das Treppenhaus; Außenfenster waren nicht vorhanden. Um das Vorgehen der Trupps zu erleichtern, wurden mit einem Abluftgebläse die größte Hitze und Rauchabgesaugt. Das Vordringen zum Brandherd gestaltete sich auf Grund der engen  Altbauweise sehr schwer.

Vorsorglich wurde der Energieversorger verständigt, um Gas und Strom abzuschalten. Hier wurde wieder die Tücke des CO festgestellt. So waren  zwei angrenzende Gebäude mit sehr hohen CO-Werten belastet, so dass die Bewohner kurzeitig ihre Wohnungen verlassen mussten. Nach einer gründlichen Belüftung der Wohnungen konnten sie wieder in ihre Wohnungen zurück.

Die Wohnung der fünfköpfigen Familie ist bis auf weiteres nicht bewohnbar, sie kamen bei Verwandten unter.

Die Feuerwehr weist noch einmal ausdrücklich auf die Wichtigkeit von Rauchmeldern hin.

Hätten die Bewohner zum Zeitpunkt des Brandausbruchs schon geschlafen und wären keine Rauchmelder

vorhanden gewesen,wäre es mit Sicherheit zu Personenschäden gekommen. Zwei kleine Kätzchen waren dem Rauch ausgesetzt; eines konnte einem Tierarzt übergeben werden, für das Zweite kam die Hilfe leider zu spät.

Mehr dazu unter: http://www.feuerwehr-nastaetten.de 

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