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Größerer Wald- und Flächenbrand

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Die Flammen fraßen sich durch das Feld (FF Rettert)2. Aktualisierung / Rettert. Zu einem größeren Wald- und Flächenbrand kam es am heutigen Nachmittag bei Rettert. Es wurden die Wehren aus Katzenelnbogen und Rettert alarmiert. Aufgrund der Lage alarmierte man berherzt wasserführende Fahrzeuge nach. So kamen die Kreisfahrzeuge TLF 20/40 aus Singhofen, das LF-Kats aus Nastätten (mit ELW und LF16/12) sowie von der Einheit Holzhausen der SW 2000 mit LF 8/6 zum Einsatz.
Durch das Großaufgebot an Fahrzeuge, es wurden auch Traktoren mit Güllefässern eingesetzt, wurde das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht, so konnte der Einsatz nach rund 2 Stunden beendet werden. Die Rauchwolken waren weit über das Ländchen sichtbar, viele Fahrzeuge hielten an und machten sich ein Bild von der Lage. Vermutlich gab es eine Vielzahl von Anrufen bei der Leitstelle. Bleibt abschließend noch den Kameraden aus Katzenelnbogen nun eine ruhige Kerb zu wünschen. weitere Fotos auf der Seite der FF Nastätten

 

Lesermeinung:

Die Feuerwehr Rettert sagt danke!

Der Flächenbrand am gestrigen Samstag hat gezeigt wie aus einem kleinen Feuer, schnell ein flammendes Inferno werden kann. Beim Eintreffen der Einheit Rettert waren schon ca. 4 Hektar verbrannt. Das Feuer bereitete sich durch den starken Wind so schnell aus, das man nicht annähernd eine Chance zur Brandbekämpfung hatte. Eine Lehrstunde für Rettert. Nur durch die Alarmierung

weiterer Feuerwehren und Landwirte, konnte ein Waldbrand, indem sich die Grillhütte der Ortsgemeinde und einen Erdgasstation der Süwag befindet verhindert werden. Die gesamte verbrannte Fläche wird auf ca. 10 Hektar geschätzt.

 

Polizeibericht:

Brennende Felder

Rettert. Etwa 3 Hektar Weizen und ca. 2 Hektar Stoppelfelder mit gehäckseltem Stroh gingen am 17.08.2013, gegen 15:00 Uhr, aus bislang ungeklärter Ursache in Flammen auf. Die Feuerwehren aus Katzenelnbogen, Nastätten, Singhofen, Holzhausen, Berndroth, Rettert, Dörsdorf, Biebrich und Allendorf waren im Einsatz und konnten ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Wälder mit Unterholz verhindern. Hierbei machten den Einsatzkräften aufkommender Wind, der immer wieder neues Feuer entfachte, und Schaulustige, die wiederholt aus dem Gefahrenbereich verwiesen werden mussten, zu schaffen.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.



Die Feuerwehr Rettert bedankt sich hiermit bei allen Feuerwehren,Landwirten und Helfer, ohne die das ganze womöglich in einer Katastrophe geendet hätte. Der Einsatz hat zu dem gezeigt, das Verbandsgemeinde übergreifende Einsätze enorm wichtig sind. Die oft starren VG Grenzen ( z.B. Rettert/Holzhausen) sollten endlich fallen, da waren sich alle einig. Alarmierungspläne könnten besser aufgestellt werden. Nach alarmieren kostet Zeit. Zeit die manchmal alles entscheiden kann! Politik, hier ist Handlungsbedarf! (M.Bingel)

 

(Lesermeinungen sind freie Meinungsäußerungen und stellen nicht die Meinung des Betreibers von rheinlahn.de dar.)

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