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Größere Alarmübung in der VG Hahnstätten

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Kaltenholzhausen. Am Samstagmorgen um 08:35 Uhr wurden die Feuerwehren Kaltenholzhausen, Netzbach und Hahnstätten zu einem F2 mit dem Stichwort „Zustand nach Verpuffung“ in Kaltenholzhausen alarmiert.

Beim Eintreffen der örtlichen Feuerwehr Kaltenholzhausen, konnte bereits eine starke Rauchentwicklung im Dachbereich sowie im Zugangsbereich eines Firmengeländes wahrgenommen werden. Durch die weitere Erkundung wurde festgestellt, dass es bei Umfüllarbeiten zu einer Verpuffung gekommen war. Ein verunfallter Firmenmitarbeiter teilte der Feuerwehr mit, dass sich weitere sechs Personen in der Firma befinden.

Daraufhin erfolgte eine entsprechende Alarmstufenerhöhung mit dem Stichwort F3, wodurch die Feuerwehren Oberneisen, Lohrheim, Burgschwalbach, Mudershausen, Schiesheim-Zollhaus, Heringen-Hünfelden (Hessen) sowie der Gemeindebrandinspektor der Gemeinde Hünfelden nachalarmiert wurden.

Durch den Einsatzleiter Johannes Mack, welcher als stv. Wehrleiter der VG Hahnstätten fungiert, wurde der Einsatz in drei Einsatzabschnitte aufgeteilt. So waren die Wehren Kaltenholzhausen, Hahnstätten und Burgschwalbach für den Abschnitt Menschenrettung/Brandbekämpfung zuständig. Die Feuerwehren Heringen-Hünfelden und Oberneisen nahmen eine Riegelstellung auf der rückwärtigen Seite des Firmengebäudes vor, welche unter dem Einsatzabschnitt Riegelstellung verlief.

Der Einsatzabschnitt Wasserversorgung wurde durch die Feuerwehren Netzbach und Lohrheim sichergestellt, welche die Wasserversorgung aus dem Kaltenbach über eine Förderstrecke von 500 Meter sicherstellten.

Beim Eintreffen der Feuerwehr Hahnstätten wurde die DLK 23/12 in Stellung gebracht und anschließend über den Einsatzabschnitt Wasserversorgung eingespeist. Die Brandbekämpfung des Hochregallagers wurde über das Wenderohr vorgenommen.  

Um 11:05 Uhr konnte die Übung beendet und zurückgebaut werden. Im Anschluss hatte Dirk Klingenhagen (Wehrführer FF Kaltenholzhausen) zum gemütlichen Teil eingeladen. Klingenhagen hatte die Übung zusammen mit der Fa. CAS ausgearbeitet und vorbereitet. Wehrleiter Peter Matthey ließ die Übung noch einmal Revue passieren und lobte die gute Zusammenarbeit sowie den gesamten Übungsverlauf. Gemeindebrandinspektor Mario Bauer dankte ebenfalls für die gute Zusammenarbeit.

Insgesamt nahmen an der Übung 60 Feuerwehrangerhörige teil.

Ein besonderer Dank geht an die Firma CAS aus Kaltenholzhausen, welche ihr Firmengelände als Übungsobjekt zur Verfügung gestellt hatten. Außerdem an alle Einsatzkräfte der VG Hahnstätten und der Gemeinde Hünfelden, der Rettungshundestaffel für die Film – und Bilderaufnahmen mittels Flugdrohne, dem Versorgungsteam der FF Kaltenholzhausen sowie allen Übungsteilnehmern.

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