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Funken mit Spaß und Spiel

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Am Samstag den 16.03.2019 trafen sich um 14:00 Uhr 30 Floriansjünger des Ausrückebereich Süd aus Berghausen, Dörsdorf, Eisighofen und Reckenroth im Reckenrother Dorfgemeinschaftshaus zu einer gemeinsamen Funkübung.

Auslöser waren u.a.  vielfältige Beschwerden über die Nutzung des Digitalfunks und eine damit verbundene Zurückhaltung oder besser gesagt: „Scheu davor“.

Zur Einstimmung auf das Thema fasste Ulf Hansmann aus Hahnstätten die wichtigsten Grundlagen des Digitalfunks und Bedienung der Funkgeräte zusammen.

Nach einer gemeinsamen Kaffeepause wurden die Gruppen eingeteilt. Die Organisatoren der Funkübung, Hartmut Neuper und Karlheinz Groß, hatten sich das Ziel gesetzt, das recht trockene Thema Funk mit Spiel und Spaß zu verbinden. Die gestellten Aufgaben hatten deshalb auch wenig mit Feuerwehr zu tun, die Art und Weise der Ausführung ist aber auch bei Feuerwehraufgaben übertragbar.

Zuerst sollten sich alle Gruppen bei dem von der Einheit Katzenelnbogen zur Verfügung gestellten ELW (Einsatzleitwagen) wegen Auftrag melden. Die erteilten Aufträge überraschten die Gruppen:

Baugruppe 1 hatte ein Modell aus Bausteinen vor sich stehen und sollte der Baugruppe 2 Anweisungen geben damit diese eine exakte Kopie nachbauen konnte.

Die Atemschutzgruppe wurde in den Keller des Gebäudes geschickt. Sie sollten den Keller erkunden und an die Atemschutzüberwachung die gewonnen Erkenntnisse melden. Diese Informationen sollten so präzise sein, das die Atemschutzüberwachung in die Lage versetzt wurde einen Grundriss des Kellers zu zeichnen.

Der ELW, unterstützt von 2 Kameraden des Ausrückebereich Süd, dokumentierte den gesamten Funkverkehr.

In den einzelnen Gruppen wurden immer wieder Zusatzaufgaben eingestreut, wie zum Beispiel diverse Verkehrszeichen über Funk zu beschreiben. Die Zeit verging im Flug und um 16:40 Uhr wurde die Übung beendet.

In der anschließenden Abschlussbesprechung wurden zuerst die Ergebnisse der Aufgaben gezeigt.

Auch die Skizze kommt dem Orignial ziemlich nahe…
Links das Original, rechts der Nachbau. Er hat 1 kleinen Fehler und wurde wegen Abbruch der Übung nicht fertiggestellt.

Die Mannschaft trug diese Erkenntnisse zusammen:

  • Überrascht wie viel im ELW zu tun ist
  • A und O des Funkverkehrs: Disziplin beim Sprechen, kurze und knappe Anweisungen oder Fragen  … und, ganz wichtig; zuerst den Empfänger nennen (sonst besteht die Gefahr, dass er Teile verpasst)
  • Langsam sprechen, nur so viel Funk wie nötig
  • Die wichtigsten Handgriffe möglichst in jeder Übung einbauen, denn Wiederholungen bringen Sicherheit bei der Anwendung.
  • In die Atemschutzüberwachung sollten mehr Kameraden eingewiesen werden.

Wehrführer Uwe Stockenhofen dankte allen Teilnehmern für ihre Bereitschaft, den Samstagnachmittag in Ausbildung und die Sicherheit der Einwohner zu investieren. Zum Abschluss hatte die Wehr Reckenroth Schnitzelbrötchen bereitgestellt und die Übung fand in gemütlicher Runde ihrem Ausklang.

Das Übungsziel, Funk mit Spiel und Spaß zu verbinden, wurde erreicht und ein besonderer Dank gilt Marie- Luise Groß, Carsten Rübsamen, Ulf Hansmann und Jörg Schuhmacher für ihre Unterstützung.

Text/ Bilder: Hartmut Neuper, Karlheinz Groß

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