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Erbarmen…. Zu spät…. die Hessen kommen!

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Unter dem Motto „Erbarmen, zu spät, die Hessen kommen“ stand das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager des Kreises Limburg-Weilburg vom 19. bis 23. Juni 2019.

Seit vielen Jahren nimmt die rheinland-pfälzische Jugendfeuerwehr Niederneisen an dem Kreisjugendfeuerwehrzeltlager ihrer hessischen Kameraden des Landkreises Limburg-Weilburg, teil.

Da in diesem Jahr zwei Aktive der Niederneisener Feuerwehr (Sven und Barbara Hofmann) Abschied aus ihren Jugendämtern nehmen und deren Bambinifeuerwehr bereits ihr 10-jähriges sowie die Jugendfeuerwehr ihr 25-jähriges Bestehen feiert, richteten die beiden mit ihrem Team als „Dankeschön“ in diesem Jahr das Zeltlager bei sich in Niederneisen aus.

Mit viel Herzblut und Leidenschaft wuchs auf dem Gelände des ortsansässigen Reitclubs, welches den Jugendfeuerwehren zur Verfügung gestellt wurde, eine kleine Zeltstadt bestehend aus über 100 Zelten für rund 1100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Selbst die Herausforderung, dass durch das Gelände der Fluss Aar fließt, welcher die beiden Zeltplätze teilte, konnte gemeinsam mit dem THW gemeistert werden. Dank der tatkräftigen Unterstützung und schweren Gerätschaften des THW konnte nämlich eine Brücke über den Fluss gebaut werden, die die beiden Zeltplätze miteinander verknüpfte.

Die „Zeltstadt“ von oben

Nachdem am Anreisetag kurzzeitig der Verkehr in Niederneisen aufgrund der Vielzahl der Anreisenden eingebrochen war, wurde abends im großen Gemeinschaftszelt das Zeltlager durch die Kreisjugendfeuerwehrwartin Brigitte Kintscher und den Jugendwart Sven Hofmann, neben den Grußworten zahlreicher Ehrengäste, symbolisch durch das entzünden des Lagerfeuers, eröffnet.

Neben zahlreichen Aktivitäten und Workshops wie beispielsweise dem Spiegelsandstrahlen, dem Kistenklettern, oder einem Bubble-Ball-Turnier, gab es auch Unternehmungen wie eine Draisinenfahrt auf der Aartalbahn oder eine große Nachtwanderung mit allen Jugendlichen.

Eines der größten Highlights dieser Woche war vermutlich der Überraschungsgast Ben Kyle, welcher durch Hitparaden und Oldies am Freitagabend bei Jung und Alt für ordentlich Stimmung in dem großen Festzelt sorgte.

Das Lagerfeuer am Abend auf dem Gelände an der Aar, die gespannten Leinen zwischen den Zelten, auf denen bald schon nasse Wäsche von Wasserschlachten hingen und das lebendige lachen der Jugendlichen beim Federballspielen sorgte für eine einzigartige Zeltlagerromantik.

Nachdem bei strahlendem Sonnenschein die letzten Spiele und Turniere am Samstagmittag ausgetragen waren, wurden die Sieger am Abend beim großen Bunten Abend geehrt. Neben tollen Tänzen, welche in den Workshops die Tage zuvor einstudiert wurden, gab es viele Grußworte der Ehrengäste und auch von Frau Maria Elisabeth Herborn, welche die Schirmherrin des Zeltlagers war und dieses neben vielen anderen Firmen tatkräftig unterstützte. Alle Redner würdigten die großartige Leistung, welche die Feuerwehr Niederneisen auf die Beine gestellt hatte und das eine Landesgrenze kein Hindernis sei, um vereint, erlebnisreiche und verbindende Tage zu verbringen. Als besonderes Dankeschön überreichte Brigitte Kintscher die goldene Ehrennadel der Kreisjugendfeuerwehr Limburg-Weilburg an Sven Hofmann und Gerd Werner die bronzene Ordensspange des Reihn-Lahn-Kreises an Barbara Hofmann.

Nach einem stimmungsvollen Abend war dann am Sonntagmorgen, im Anschluss an ein ausgiebiges Frühstück, die Abreise der Jugendfeuerwehren angesagt.

Wir blicken auf fünf fantastische, lehrreiche und spannende Tage zurück und freuen uns bereits jetzt auf das nächste Kreisjugendfeuerwehrzeltlager im Jahr 2020, welches in Weinbach-Freienfels auf dem Gelände der Ritterspiele stattfinden wird.

Ein ganz besonderer Dank geht an die Jugendfeuerwehr Niederneisen und alle tatkräftigen Helferinnen und Helfer, welche dieses unvergessliche Kreisjugendfeuerwehrzeltlager unter dem Motto „Erbarmen, zu spät, die Hessen kommen“ auf die Beine gestellt haben.

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